Amerikanische Waldkatze

Die Maine Coon gehört zu einer der größten Rassekatzen überhaupt. Männliche Vertreter bringen, ohne überfüttert zu sein, schon mal bis zu 10 Kilo auf die Waage. Kätzinnen immerhin noch 5-7 kg.
Für ihre volle körperliche Entwicklung braucht diese Rasse bis zu 4 Jahren. Dabei kann eine Coonie zwischendurch aufgrund unproportionalen Wachstums richtig unestätisch aussehen.

Coonies lieben das Spielen. Sie suchen sich alle möglichen Dinge. Ob es nun die Stifte aus dem Regal, oder das Feuerzeug, welches man auf den Tisch vergessen hat, ist. Nichts ist vor ihren Tatzen sicher. Fliegen, Spinnen und manchmal leider auch ein Schmetterling, alles muss eine Coon jagen! Denn sie ist ein ausgezeichneter Jäger, und solches Kleingetier, hat bei ihr kein langes Leben. Wenn eine Coon etwas interessantes entdeckt fängt sie erst mal an zu gurren. Ja, ich habe schon öfters geglaubt, in unserem Wohnzimmer ist eine Taube.

Viele dieser Rasse lieben auch das Spiel mit dem feuchten Element. Sei es Tropfen fangen aus dem Wasserhahn, oder einfach mal mit den Pfoten im Trinknapf panschen, und sich dabei riesig freuen, dass das ganze Wohnzimmer schwimmt.

Ansonsten sind die Vertreter dieser Rasse freundlich, wahnsinnig verschmust und aufgeschlossen. Sie verträgt sich mit allem und jeden, sei es ein Hund oder ein Baby. Für Kinder ist sie ein gelassener und geduldiger Spielgefährte.
Die Maine Coon ist ein sehr geselliges Tier. Auch das ganztägliche Dasein des Herrchen oder Frauchen kann eine Katzengesellschaft (dabei ist es egal was die Zweitkatze für eine Rasse ist) bei den meisten nicht ersetzen. Bei einer Coon, die allein gehalten wird, kann es schnell zu Langeweile und Einsamkeit kommen. Und dieses kann dann zu Trotzreaktionen und Verhaltensstörungen führen. Meine Tapeten können davon ein Lied singen.